Alle wichtigen Informationen zur CSRD

Die Corporate Sustainability Reporting Directive stellt einen bedeutenden Schritt in der europäischen Nachhaltigkeitsberichterstattung dar. Erfahren Sie mehr über die erweiterten Berichtsanforderungen, die Einführung von einheitlichen Standards und die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit im Geschäftsleben. Wie führen Sie Ihr Unternehmen erfolgreich in eine nachhaltige Zukunft? Mit unserem umfassenden CSRD-Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie Sie die CSRD effektiv umsetzen. So wird Ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung sicher ein Erfolg.

Was ist CSRD?

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ist ein bedeutender Fortschritt in der Geschichte der Nachhaltigkeitsberichterstattung in Europa.Sie baut auf der Non-Financial Reporting Directive (NFRD) von 2014 auf, die Unternehmen von öffentlichem Interesse in der EU verpflichtet hat, ihre Nachhaltigkeitsleistungen offenzulegen. Ziel ist es, Stakeholdern eine solide Grundlage für die Bewertung des nachhaltigen Engagements dieser Unternehmen zu bieten. Im April 2021 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für die Unternehmensnachhaltigkeitsberichterstattung vorgelegt. Nach Verhandlungen wurde am 21. Juni 2022 ein Kompromiss zwischen Vertretern der Kommission, des Rates und des Europäischen Parlaments erzielt. Dieser Kompromiss wurde formell vom Europäischen Parlament und dem Rat gebilligt und am 16. Dezember 2022 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Die Richtlinie ist am 5. Januar 2023 in Kraft getreten. Die Mitgliedstaaten haben nun 18 Monate Zeit, die neuen Vorschriften in nationales Recht umzusetzen.

Die Anleitung für die Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen baut deutlich auf der NFRD auf, indem sie klare Regeln für die Veröffentlichung von Infos zur Nachhaltigkeit in Unternehmensberichten nach der CSR-Richtlinie setzt. Ab dem 5. Januar 2023 müssen bestimmte Firmen einen detaillierten Nachhaltigkeitsbericht vorlegen und extern überprüfen lassen. Dieser Bericht deckt viele Bereiche ab, einschließlich finanzieller und nicht-finanzieller Aspekte wie Umwelt, soziale Angelegenheiten und Unternehmensführung. Die neuen Regeln für die Nachhaltigkeitsberichterstattung betonen, wie wichtig Nachhaltigkeit im Geschäftsleben ist.Firmen bekommen genaue Anweisungen, wie sie berichten sollen, während die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) die spezifischen Anforderungen und Regeln gemäß der EU-Taxonomie festlegen. Die Vorschriften zur Nachhaltigkeitsberichterstattung helfen dabei, dass Unternehmen klar und auf eine Weise über ihre Nachhaltigkeitsbemühungen berichten, die man gut vergleichen kann. Das ist wichtig für Investoren und andere Leute, die sich dafür interessieren.

Die Corporate Sustainability Reporting Directive: Transparenz und Verpflichtung für nachhaltige Berichterstattung

Es gibt Diskussionen, dass manche Unternehmen CSR-Aktivitäten nur betreiben, um ihr Ansehen zu verbessern oder sich Vorteile gegenüber Konkurrenten zu verschaffen. Dies wird oft als „Greenwashing“ bezeichnet. Um für Klarheit zu sorgen, hat das Europäische Parlament die CSRD-Richtlinie eingeführt. Diese verpflichtet Firmen, über ihre Leistungen außerhalb des Finanziellen zu berichten. Die Richtlinie zur Berichterstattung über nichtfinanzielle Leistungen wird daher zur Betriebspflicht für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden, deren Umsatz höher als 40 Millionen Euro ist oder deren Bilanzsumme sich auf mehr als 20 Millionen Euro beläuft. Diese Unternehmen müssen also über ihre Nachhaltigkeitsarbeit berichten. Die neuen Gesetze zielen darauf ab, dass Firmen offenlegen, was sie für die Nachhaltigkeit tun, und dabei Korruption oder Täuschungen verhindern.

Neufassung der CSR-Richtlinie

Die bisherige rechtliche Grundlage dafür war die europäische CSR-Richtlinie 2014/95/EU (zur Richtlinie), auch bekannt als "Non-financial Reporting Directive", und deren nationale Umsetzung durch das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG). Verschiedene Untersuchungen haben deutliche Mängel bei den bisherigen Berichtspflichten aufgedeckt.

IDaraufhin, auch angeregt durch den „European Green Deal“ und die Strategie der Europäischen Kommission für nachhaltige Finanzen, wurde die CSR-Richtlinie zwischen 2021 und 2022 gründlich überarbeitet. Sie hat jetzt einen neuen Namen und beinhaltet auch delegierte Rechtsakte.Sie wird nun als "Corporate Sustainability Reporting Directive - CSRD", Richtlinie (EU) 2022/2464 (zur Richtlinie) bezeichnet, was auf Deutsch so viel bedeutet wie Richtlinie zur unternehmerischen Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die aktualisierte Richtlinie, einschließlich der delegierten Rechtsakte, ist seit Anfang 2023 in Kraft und muss bis Mitte 2024 von den EU-Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden.

Durch die Überarbeitung sollen Informationen zur Nachhaltigkeit genauso wichtig genommen werden wie die Finanzinfos und Finanzberichte, finanzielle Berichterstattung, eines Unternehmens. Die neuen Regeln starten mit dem Geschäftsjahr 2024, was bedeutet, dass Berichte ab 2025 davon betroffen sind. Zuerst trifft es Unternehmen, die schon vorher berichten mussten.

Unternehmen, die sich bereits heute mit CSR beschäftigen, können dadurch einen Wettbewerbsvorteil erlangen, da sie auf zukünftige gesetzliche Anforderungen vorbereitet sind. Es lohnt sich also, sich bereits jetzt schon mit dem Thema CSR zu beschäftigen.

Nachhaltigkeitsberichterstattung CSRD

Ab wann besteht Pflicht zur Berichterstattung?

Die Einführung der Richtlinie für die Nachhaltigkeitsstrategie von Unternehmen, Richtlinie (EU) 2022/2464 (zur Richtlinie), passiert schrittweise. So haben Firmen genug Zeit, sich auf die neuen Berichtsstandards einzustellen. Der Prozess startet zunächst eng gefasst und wird dann nach und nach auf mehr Unternehmen ausgedehnt:

  • Ab Januar 2024 richtet sich die Unternehmensnachhaltigkeitsberichterstattungsrichtlinie zunächst an Unternehmen von öffentlichem Interesse, die mehr als 500 Mitarbeitende beschäftigen. Diese Gruppe besteht aus vielen Organisationen, die wegen ihrer Größe und Bedeutung führend in der Nachhaltigkeitsberichterstattung sind. In Deutschland betrifft dies etwa 15.000 Unternehmen, die der CSRD unterliegen.
  • Ab dem Geschäftsjahr 2025 erweitert sich der Anwendungsbereich auf alle anderen großen Unternehmen, die den bilanzrechtlichen Kriterien entsprechen. Diese Erweiterung zielt darauf ab, umfassende Klarheit über nachhaltiges Wirtschaften nicht nur bei großen Unternehmen, sondern auch darüber hinaus zu fördern.
  • Ab dem Geschäftsjahr 2026 werden auch kapitalmarktorientierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den Geltungsbereich der CSRD einbezogen. Diese Gruppe kann jedoch die Einführung bis zum Jahr 2028 verschieben. Das berücksichtigt, dass kleinere Unternehmen vielleicht mehr Zeit und Mittel brauchen, um die Vorgaben zu erfüllen.

Unternehmen sollten sich rechtzeitig mit den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) auseinandersetzen, um den Anforderungen gerecht zu werden. Es kann sein, dass man die Berichte über nichtfinanzielle Leistungen prüfen muss, damit alles den Standards entspricht. Wenn Unternehmen sich früh mit den Regeln der Berichterstattung über nichtfinanzielle Leistungen beschäftigen, können sie sicherstellen, dass ihre Berichte passen. So können sie klare Infos über ihre Umwelt-, Sozial- und Governance-Arbeit an Investoren und andere interessierte Personen weitergeben.

Diese stufenweise Einführung der Berichtspflichten zeigt das Engagement der EU für eine transparentere und nachhaltigere Wirtschaft. Unternehmen jeder Größe werden ermutigt, ihre Nachhaltigkeitspraktiken zu überdenken und zu verbessern. Dies trägt letztendlich zu einer verantwortungsvolleren und zukunftsfähigen Geschäftswelt bei.

Colored_Background

Berichterstattung einfach gemacht

Navigieren Sie sicher durch die Anforderungen des CSRD: Unser Tool unterstützt Sie bei der Einhaltung von Berichtspflichten und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

CSRD Reporting

Kerninnovationen der Richtlinie für die Berichterstattung zur Unternehmensnachhaltigkeit

Die Richtlinie für unternehmerische Nachhaltigkeitspraktiken führt wichtige Änderungen bei der Berichterstattung über die nichtfinanziellen Leistungen von Unternehmen ein. Ziel ist es, die Transparenz, Einheitlichkeit und Zuverlässigkeit der Informationen zu verbessern:

  • Erweiterte und standardisierte Berichtspflichten: Unternehmen werden ermutigt, ihre Berichte auszubauen und dabei einheitliche Regeln zu beachten. Das soll die Messbarkeit und den Vergleich durch Zahlen und Daten verbessern. Die Regeln werden von der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) entwickelt, wobei auch Meinungen von Interessengruppen und Experten einfließen und vorhandene Standards berücksichtigt werden.
  • Neudefinition der Wesentlichkeit: Die Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung führt die doppelte Wesentlichkeit (double materiality) ein. Unternehmen müssen jetzt berichten, wie ihre Arbeit Gesellschaft und Umwelt beeinflusst und wie wichtig Nachhaltigkeit für sie selbst ist. Früher mussten sie nur berichten, wenn beides wichtig war.
  • Verpflichtende externe Prüfung: So wie bei den Finanzberichten müssen jetzt auch die Berichte über nichtfinanzielle Leistungen von außen kontrolliert werden, gemäß einem bestimmten Standard. Die EU-Kommission bestimmt die genauen Prüfregeln. Zuerst ist eine Prüfung vorgesehen, die nur „begrenzte Sicherheit“ bietet. Später soll diese Prüfung jedoch auf „hinreichende Sicherheit“ erweitert werden, ähnlich der Prüfung von Finanzberichten.
  • Integration in den Lagebericht: Um es leichter zu machen, Infos zur Nachhaltigkeit zu finden, müssen diese jetzt im Lagebericht stehen. Das zeigt, wie wichtig Nachhaltigkeitsberichte werden, fast so wichtig wie die Finanzberichte.
  • Anwendung des einheitlichen elektronischen Berichtsformats (ESEF): Seit 2020 müssen einige Unternehmen, die an Kapitalmärkten aktiv sind, ihre Finanzberichte im European Single Electronic Format (ESEF) herausgeben. Dieses Format ist sowohl für Menschen als auch für Maschinen gut lesbar. Die Regeln zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen sollen auch diese Praxis übernehmen. Dafür will die Europäische Kommission eine spezielle XBRL-Taxonomie für Nachhaltigkeitsberichte einführen.

Diese Änderungen zeigen, dass die Europäische Union bestrebt ist, in Sachen nachhaltige Finanzen führend zu sein. Sie will die Anforderungen an die Berichterstattung über nichtfinanzielle Leistungen durch die Berichterstattung verbessern.

Effektive Messung und Berichterstattung

Festlegung von Nachhaltigkeitsindikatoren

Unter der CSRD müssen Firmen klare Nachhaltigkeitsziele festlegen, die ihre Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialaktivitäten umfassen. Diese Ziele sollen genau, messbar, machbar, wichtig und zeitlich festgelegt (SMART) sein, um den Erfolg gut überwachen zu können. Es ist wichtig, dass Firmen diese Ziele sorgfältig wählen, um zu zeigen, wie ihre Tätigkeiten die Nachhaltigkeit beeinflussen, einschließlich der Risiken. Ein häufig von Unternehmen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung genutztes Beispiel ist der CO2-Fußabdruck.

Regelmäßige Überwachung und Bewertung

Die CSRD verlangt, dass Firmen ihre Nachhaltigkeit checken und bewerten. Sie müssen dafür ordentliche Prozesse fürs Datenholen und -analysieren haben. Es ist nötig, dass Firmen die richtigen Systeme und Technologien nutzen, um Daten korrekt zu sammeln und zu verarbeiten. Durch regelmäßige Checks können Firmen sehen, wo sie stehen, was besser werden muss und ihre Pläne danach ausrichten.

Klarheit und Einheitlichkeit in der Berichterstattung

Ein Schlüsselaspekt der CSRD ist, dass Berichte über Nachhaltigkeit klar und standardisiert sein müssen. Firmen sind verpflichtet, umfassende Berichte über ihre Umweltaktivitäten zu erstellen, die europäischen Regeln und Standards entsprechen. Diese Berichte sollen nicht nur finanzielle Daten umfassen, sondern auch andere wichtige Bereiche abdecken, um ein vollständiges Bild der Leistung des Unternehmens zu zeichnen. Wenn alle Firmen ihre Berichte auf dieselbe Art und Weise vorlegen, wird es leichter, diese zu vergleichen und zu verstehen, was sie aussagen. Dadurch steigt die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der bereitgestellten Informationen.

Beteiligung von Interessengruppen

Die Corporate Sustainability Reporting Directive betont, wie wichtig es ist, dass Unternehmen mit ihren Stakeholdern, also den Leuten und Gruppen, die ein Interesse am Unternehmen haben, reden, wenn es um Umwelt- und Sozialthemen geht. Unternehmen sollen mit diesen Stakeholdern sprechen, um herauszufinden, was sie erwarten und worüber sie besorgt sind. Diese Informationen sollen dann in die Pläne des Unternehmens für mehr Nachhaltigkeit und in ihre Berichte einfließen. Indem Unternehmen ihre Stakeholder aktiv miteinbeziehen, machen sie ihre Berichte besser und vertrauenswürdiger. Das hilft auch dabei, dass die Leute mehr Vertrauen in die Art und Weise haben, wie das Unternehmen geleitet wird.

Kontinuierliche Verbesserung

Unter der Pflicht zur Berichterstattung über nichtfinanzielle Leistungen ist es für Unternehmen wichtig, immer wieder zu prüfen und zu verbessern, wie sie über ihre Umwelt- und Sozialarbeit berichten. Es ist nicht genug, das nur einmal zu machen. Sie müssen regelmäßig schauen, ob sie noch auf dem neuesten Stand sind und ob sie die besten Methoden nutzen. Das bedeutet, dass Unternehmen immer darauf achten müssen, wie sie besser werden können und sich voll und ganz für Umweltschutz und soziale Verantwortung einsetzen müssen, auf allen Ebenen des Unternehmens.

Wenn Sie das in Ihren Blog einbauen, zeigen Sie, wie Firmen unter der CSRD-Richtlinie ihre Berichte richtig machen können. So erreichen sie ihre Umweltziele und helfen der Gesellschaft und der Natur.

CSRD Richtlinie

Warum ist der Bericht so wichtig ?

Heutzutage ist es für Unternehmen sehr wichtig, standardisierte Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen. Das gilt besonders seit der Einführung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die ein Teil der Bemühungen um nachhaltige Finanzierung ist. Diese Richtlinie betont, wie wichtig Nachhaltigkeit im Finanzbereich ist. Diese Richtlinie unterstreicht die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Finanzwelt. Aber warum ist dieser Bericht so wichtig? Er liefert nicht nur entscheidende Informationen darüber, wie nachhaltig ein Unternehmen agiert, sondern erfüllt auch gesetzliche Anforderungen im Bereich der "sustainable finance". Wenn Unternehmen genaue Informationen über ihre Auswirkungen von Nachhaltigkeitsaspekten auf Umwelt und Gesellschaft liefern, zeigen sie klar, was sie tun. Das hilft Investoren, Kunden und anderen Interessierten, die finanzielle Sicherheit und Zukunftspläne der Firma zu beurteilen, vor allem im Zusammenhang mit ihren Bemühungen um Nachhaltigkeit. Der Bericht ermutigt auch dazu, dass Firmen ihre Methoden zur Nachhaltigkeit verbessern. Dadurch werden sie angeregt, ihre Handlungen kritisch zu prüfen und umweltfreundliche Lösungen einzuführen. Kurz gefasst, der Nachhaltigkeitsbericht ist ein wichtiges Werkzeug für Unternehmen, um zu zeigen, wie ernst es ihnen mit dem Schutz von Umwelt und Gesellschaft ist und um ihren langfristigen Erfolg zu gewährleisten.

Anforderungen an einen Nachhaltigkeitsbericht

Die Einführung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) durch die Europäische Union ist ein wichtiger Meilenstein in der Berichterstattung von Unternehmen über ihre Nachhaltigkeitsleistungen. Diese Vorschrift soll die Offenheit, Vergleichbarkeit und Zuverlässigkeit der Nachhaltigkeitsberichte verbessern. Sie verlangt von Unternehmen, sehr genau über ihre Einflüsse auf Umwelt und Gesellschaft zu berichten. Mit der CSRD müssen jetzt viel mehr Unternehmen berichten, einschließlich aller großen Firmen und solcher, die für die Öffentlichkeit von Interesse sind, in der EU. Dies betrifft auch börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU), aber Micro-Unternehmen sind ausgenommen.

Ein wichtiges Prinzip der CSRD ist das der doppelten Materialität. Das bedeutet, Firmen müssen berichten, wie ihre Arbeit Umwelt und Gesellschaft beeinflusst und auch, wie Umwelt- und Gesellschaftsfragen die Firma selbst treffen. So bekommt man ein vollständiges Bild von den Risiken und Chancen in Sachen Nachhaltigkeit.

Um eine konsistente und vergleichbare Berichterstattung zu erreichen, schreibt die CSRD vor, dass Unternehmen ihre Berichte gemäß den europäischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards erstellen müssen. Diese wurden von der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) entwickelt. Die Standards decken eine Vielzahl von Themen ab, darunter Umweltaspekte wie Klimawandel und Biodiversität, soziale Aspekte wie Arbeitnehmerrechte und Gemeinschaftsauswirkungen sowie Governance-Themen etwa Unternehmensethik und Korruptionsbekämpfung.

Neben der Berichterstattung über aktuelle Leistungen fordert die CSRD Unternehmen auf, zukunftsorientierte Informationen zu teilen. Dazu zählen ihre Nachhaltigkeitsziele, Strategien zur Erreichung dieser Ziele und die Bewertung von damit verbundenen Risiken und Chancen. Diese Anforderung unterstützt die Entwicklung von nachhaltigeren Geschäftsmodellen und die Anpassung an zukünftige Herausforderungen.

Ein weiteres wichtiges Element der CSRD ist die Verpflichtung zur externen Prüfung der Nachhaltigkeitsberichte. Die Prüfungen sollen die Genauigkeit und Verlässlichkeit der berichteten Informationen sicherstellen und das Vertrauen der Stakeholder in die Nachhaltigkeitsleistungen des Unternehmens stärken.

Um die Zugänglichkeit und Analyse der Berichte zu erleichtern, müssen Unternehmen diese in einem digitalen Format bereitstellen, das eine leichte Auffindbarkeit und Vergleichbarkeit der Daten ermöglicht. So wird nicht nur die Transparenz der Nachhaltigkeitsleistungen erhöht, sondern es erleichtert auch Investoren, Kunden und der breiten Öffentlichkeit, informierte Entscheidungen zu treffen.

Kurz gesagt, die CSRD fordert von Firmen, ganz genau zu erklären, was sie in Sachen Nachhaltigkeit tun. Sie sollen feste Regeln für ihre Berichte nutzen und klar sagen, was sie jetzt schon erreichen und was sie später erreichen wollen. Wenn Firmen das machen, erfüllen sie nicht nur die Gesetze, sondern zeigen auch, dass ihnen eine nachhaltige Zukunft wichtig ist. So helfen sie mit, eine verantwortungsvolle und zukunftssichere Geschäftswelt zu schaffen.

Vor- und Nachteile der Berichterstattung für Unternehmen

Die neue EU-Regel zur Unternehmensnachhaltigkeit ist ein wichtiger Schritt, um besser über Umwelt- und Sozialthemen zu berichten. Sie verlangt von Firmen, offen zu legen, wie ihre Arbeit Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung (ESG) beeinflusst. Dies soll dafür sorgen, dass Informationen über Nachhaltigkeit leichter zu verstehen und zu vergleichen sind. Obwohl diese Regel viele Vorteile wie mehr Klarheit für Firmen, Investoren und die Allgemeinheit mit sich bringt, stellt sie auch einige Herausforderungen dar.

Vorteile der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Unternehmen profitieren in vielerlei Hinsicht von der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie verbessert die Transparenz und Glaubwürdigkeit eines Unternehmens. Auch beim Risikomanagement und im Wettbewerb bringt sie Vorteile. Zudem erleichtert sie den Zugang zu Kapital. Nun erklären wir diese Vorteile genauer, um besser zu verstehen, was sie bedeuten.

Mehr Klarheit und Vertrauenswürdigkeit

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung hilft Unternehmen dabei, transparenter und glaubwürdiger zu werden. Wenn Unternehmen offen über ihre Leistungen in Umwelt- und Sozialfragen berichten, verbessern sie ihr Image. Sie zeigen, dass sie verantwortungsbewusst handeln. Diese Offenheit baut Vertrauen auf – bei Investoren, Kunden und der Öffentlichkeit. Vertrauen ist wichtig, um langfristige Beziehungen zu pflegen. Die Glaubwürdigkeit kann noch stärker werden, wenn die Berichte unabhängig geprüft werden. So gewinnen sie das Vertrauen von noch mehr Menschen.

Risikomanagement

Ein weiterer großer Vorteil der Nachhaltigkeitsberichterstattung liegt darin, dass sie das Risikomanagement verbessert. Unternehmen können durch das genaue Hinsehen und Berichten über Umweltrisiken und soziale Probleme früher erkennen, wo Gefahren lauern. So können sie rechtzeitig handeln. Das hilft nicht nur, Schäden vom Unternehmen fernzuhalten, sondern macht es auch leichter, sich an neue Marktsituationen und die Erwartungen der Gesellschaft anzupassen.

Vorteile im Wettbewerb

Berichte über Nachhaltigkeit bringen Unternehmen große Vorteile im Wettbewerb. Sie helfen, sich von anderen abzuheben, steigern die Treue zur Marke und erhöhen deren Wert. Außerdem machen sie das Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver. So werden Menschen angezogen, die Wert auf ethisches Handeln und Umweltschutz legen. Das ist entscheidend, um Mitarbeiter zu finden, die sich wirklich einbringen wollen und dem Unternehmen langfristig treu bleiben.

Zugang zu Kapital

Nachhaltigkeitsberichte erleichtern Unternehmen den Zugang zu Geld. Investoren und Kreditgeber achten immer mehr darauf, wie Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit abschneiden. Sie bevorzugen Firmen, die offen über ihre Leistungen in Umwelt- und Sozialfragen berichten. Das kann dazu führen, dass sie eher bereit sind zu investieren und bessere Kreditbedingungen anbieten. Außerdem können Unternehmen durch ihre Berichte über Nachhaltigkeit an spezielle Geldquellen kommen, wie zum Beispiel grüne Anleihen, die oft bessere Bedingungen haben.

Nachteile der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Obwohl Nachhaltigkeitsberichte viele Vorteile für Unternehmen haben, gibt es auch Herausforderungen und Nachteile. Diese können besonders für kleinere Unternehmen wichtig sein und müssen gut überlegt werden. Jetzt erklären wir diese Nachteile genauer:

Hohe Kosten und viel Arbeit

Für Firmen, die zum ersten Mal Nachhaltigkeitsberichte erstellen, kann dies teuer und zeitaufwändig sein. Sie müssen vielleicht in neue Technologien oder Systeme investieren und ihre bisherige Arbeitsweise ändern, um Umweltdaten zu sammeln, zu analysieren und darüber zu berichten. Auch die Schulung der Mitarbeiter, damit sie diese neuen Prozesse lernen, kann extra Ressourcen benötigen. Besonders für kleinere Unternehmen können diese Anfangskosten und der dauerhafte Aufwand schwierig zu bewältigen sein.

Komplizierte Regeln

Für kleinere Unternehmen kann es sehr schwierig sein, allen Anforderungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung (sustainability information) gerecht zu werden. Es gibt viele Vorschriften und die benötigten Informationen sind sehr detailliert. Das verlangt ein gutes Verständnis des Themas. Oft müssen diese Firmen Experten von außen holen, was teuer werden kann. Die große Aufgabe ist, genau zu verstehen und zu machen, was das Gesetz verlangt, ohne zu viele Ressourcen des Unternehmens zu verwenden.

Zu viele Infos können verwirren

Detaillierte Nachhaltigkeitsberichte sollen zeigen, wie ernst es einem Unternehmen mit Umwelt- und Gesellschaftsthemen ist und für Klarheit sorgen. Aber sie können auch zu viel Information auf einmal bieten. Wenn Stakeholder zu viele Daten bekommen, kann es schwer für sie sein, das Wichtigste zu erkennen. Das kann die Art und Weise, wie Informationen vermittelt werden, weniger wirksam machen. So besteht die Gefahr, dass die Hauptpunkte nicht klar rüberkommen.

Risiko für den Ruf

Das Teilen von Informationen über Umweltleistungen kann für ein Unternehmen riskant sein. Wenn Firmen ihre Schwächen zeigen, könnten sie Kritik erleben, besonders wenn die Berichte aufdecken, dass nicht alle Ziele erreicht wurden oder es noch viel zu verbessern gibt. Ehrlich und offen zu sein, kann zwar langfristig Vertrauen schaffen, aber kurzfristig besteht die Gefahr negativer Reaktionen, die das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit schaden können.

Die CSRD-Berichte erklären, wie Firmen der Umwelt helfen, Risiken managen und sich hervorheben. Auch wenn es kostspielig und schwierig sein kann, bringt eine gute Strategie für diese Berichte viele Pluspunkte – sowohl für die Firma als auch für die Leute, die daran interessiert sind. Unternehmen sollten diese neuen Vorschriften für Nachhaltigkeitsberichte als Chance begreifen, sich stärker für die Umwelt zu engagieren und ihre Marktposition zu verbessern. Wenn sie offen und ehrlich berichten, bauen Firmen Vertrauen bei ihren Stakeholdern auf und leisten gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Gesellschaft. Das Einhalten der CSR-Regeln ermöglicht es Unternehmen nicht nur, ihre Arbeit für die Umwelt sichtbar zu machen, sondern auch, diese stetig zu verbessern. Wenn sie Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellen, bringen Firmen Innovationen hervor und finden neue Möglichkeiten für ihr Geschäft.

Kritik an der Nachhaltigkeitsberichterstattung unter der CSRD

Die EU hat eine Regelung eingeführt, die CSRD, die Unternehmen dazu bringt, besser und einheitlicher über ihre Umwelt- und Sozialleistungen zu berichten. Diese Regelung verändert, wie Firmen über Nachhaltigkeit sprechen. Obwohl die Regelung gute Ziele verfolgt und viele Vorteile haben kann, gibt es auch wichtige Kritikpunkte dazu. Diese Kritik kommt von verschiedenen Leuten und Gruppen.

Hohe Kosten und administrative Lasten: Ein Hauptkritikpunkt an der CSRD ist, dass sie besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) teuer und mit viel Verwaltungsaufwand verbunden ist. Die genauen Vorgaben für die Berichte brauchen viele interne Ressourcen, und oft müssen Firmen externe Experten hinzuziehen. Kritiker meinen, dass das vor allem für kleinere Firmen eine große Belastung ist und ihre Fähigkeit, im Wettbewerb zu bestehen, verschlechtern könnte.

Komplexität und Verständlichkeit: Die CSRD führt zu einer Zunahme der Komplexität in der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die Vielfalt an erforderlichen Informationen und die Notwendigkeit, diese gemäß den CSRD-Standards zu strukturieren, können dazu führen, dass Berichte für die Leser schwer verständlich werden. Es besteht die Sorge, dass die Fülle an technischen Details und Daten die eigentlichen Nachhaltigkeitsleistungen und -ziele der Unternehmen verschleiert.

Standardisierung vs. individuelle Relevanz: Die CSRD möchte, dass die Berichte über Nachhaltigkeit einheitlich sind, damit man die Leistungen verschiedener Unternehmen leichter vergleichen kann. Einige kritisieren jedoch, dass dies dazu führen könnte, dass die besonderen und spezifischen Anstrengungen einzelner Firmen in Sachen Nachhaltigkeit nicht genug beachtet werden. Durch die vorgegebenen Formate und Inhalte für die Berichte fällt es Firmen möglicherweise schwerer, ihre eigenen, einzigartigen Wege und Erfolge in der Nachhaltigkeit deutlich zu machen.

Risiko des "Greenwashing": Ein weiteres Problem, das einige sehen, ist das Risiko des "Greenwashing". Die CSRD will zwar, dass Unternehmen klarer zeigen, was sie für die Umwelt tun, und sie dafür verantwortlich machen. Aber manche befürchten, dass die Regelung aus Versehen dazu führen könnte, dass Firmen ihre Umweltleistungen besser darstellen, als sie wirklich sind. Die Komplexität der Berichterstattung und die Schwierigkeiten, die Informationen genau zu prüfen, könnten dazu führen, dass falsche oder irreführende Informationen nicht aufgedeckt werden.

Diese Kritikpunkte zeigen, wie schwierig und umstritten die Einführung der CSRD ist. Die Ziele dieser Regelung – bessere Nachhaltigkeitsberichte und mehr Transparenz und Verantwortung in Unternehmen – finden zwar viel Zustimmung, aber die tatsächliche Durchführung ist kompliziert. Es wird weiterhin viel Diskussion und Anpassung brauchen, um diese Ziele zu erreichen.

Chancen und Herausforderungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung unter der CSRD

Die Einführung der CSRD ist ein großer Schritt für europäische Unternehmen. Ihr Ziel ist es, klarer und vergleichbarer zu machen, wie Firmen über Nachhaltigkeit berichten. Obwohl die CSRD sowohl Möglichkeiten bietet als auch Schwierigkeiten mit sich bringt, schafft sie grundlegende Bedingungen für die Weiterentwicklung von nachhaltigen Geschäftsmethoden.

Chancen:

  1. Förderung von Transparenz und Vertrauen: Die CSRD gibt Unternehmen die Möglichkeit, durch mehr Offenheit das Vertrauen von Stakeholdern zu verbessern. Wenn Firmen ausführlich über ihre Arbeit für die Nachhaltigkeit berichten, können sie eine bessere Beziehung zu Kunden, Investoren und der Allgemeinheit entwickeln.
  2. Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistungen: Genaueres Berichten motiviert Firmen, ihre Ziele für die Nachhaltigkeit neu zu bewerten und besser für Umwelt und Gesellschaft zu werden. Das kann dazu führen, dass sie neue und nachhaltigere Arten zu arbeiten finden.
  3. Erleichterter Zugang zu Kapital: Immer mehr Investoren achten auf umweltfreundliche Anlagen. Firmen, die offen zeigen, wie sie sich für die Umwelt einsetzen, haben es oft leichter, Geld für ihre Projekte zu bekommen. Das liegt daran, dass sie als sicherere und zukunftsorientiertere Wahl gelten.
  4. Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: Unternehmen, die führend in der Nachhaltigkeitsberichterstattung sind, können sich als Marktführer positionieren und eine stärkere Marke aufbauen. Dies kann zu einem Wettbewerbsvorteil auf globalen Märkten führen.

Herausforderungen:

  1. Umsetzungskosten und -komplexität: Für viele Unternehmen, insbesondere KMU, stellt die Implementierung der CSRD-Vorschriften eine erhebliche Herausforderung dar. Die Kosten und die Komplexität der Datenerfassung und -berichterstattung können beträchtlich sein.
  2. Fehlende Standardisierung und Vergleichbarkeit: Trotz der Bemühungen, durch die CSRD die Berichterstattung zu standardisieren, könnten Unterschiede in der Interpretation und Anwendung der Richtlinien die Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen erschweren.
  3. Risiko des Informationsüberflusses: Die Forderung nach umfassender Berichterstattung könnte zu einem Übermaß an Informationen führen, das für Stakeholder schwer zu navigieren ist. Dies könnte die Effektivität der Kommunikation von Nachhaltigkeitsleistungen mindern.
  4. Spannung zwischen Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit: Unternehmen könnten zögern, sensible Informationen offenzulegen, aus Angst, ihre Wettbewerbsposition zu schwächen. Die Herausforderung liegt darin, ein Gleichgewicht zwischen der Notwendigkeit nach Transparenz und dem Schutz geschäftskritischer Informationen zu finden.

Zusammengefasst bringt die CSRD für Unternehmen sowohl Möglichkeiten als auch Schwierigkeiten mit sich. Sie macht den Weg frei für bessere Umweltpraktiken, aber um sie erfolgreich umzusetzen, ist genaue Planung und Flexibilität nötig. Firmen müssen die Herausforderungen meistern, die die CSRD mit sich bringt, und gleichzeitig die Gelegenheiten nutzen, um ihre Ziele für die Nachhaltigkeit zu erreichen und langfristigen Erfolg zu sichern.

CSRD ESRS

Beispiele einer Nachhaltigkeitsberichterstattung

Ein Nachhaltigkeitsbericht zeigt, was eine Firma für die Umwelt, die Gesellschaft und gute Unternehmensführung (ESG) tut. Ein klarer Bericht zeigt nicht nur, dass die Firma die Regeln einhält, sondern auch, wie ernst sie Nachhaltigkeit nimmt. Wir zeigen ein Beispiel von einer erfundenen Firma, "GreenTech Innovations", wie so ein Bericht gemacht wird und was drin steht.

Phase 1: Vorbereitung und Planung

Ziele und Regeln setzen: GreenTech Innovations legt los, indem es sich Ziele und Regeln für den Bericht über Nachhaltigkeit überlegt. Die Firma will zeigen, wie gut sie CO2-Emissionen senkt, Kreislaufwirtschaft umsetzt und für Vielfalt und Zusammenhalt am Arbeitsplatz sorgt.

Mit Interessengruppen sprechen: Um die wichtigen Punkte herauszufinden, spricht GreenTech mit verschiedenen Leuten, wie Mitarbeitern, Kunden, Zulieferern und Leuten aus der Umgebung.

Phase 2: Datensammlung und Analyse

Materialitätsanalyse: GreenTech findet durch eine Materialitätsanalyse heraus, welche Nachhaltigkeitsthemen wirklich wichtig sind, sowohl für die Firma als auch für Leute, die ein Interesse daran haben.

Datensammlung: GreenTech holt sich Zahlen und Infos über Sachen wie Energieverbrauch, wie man mit Abfall umgeht, wie zufrieden die Mitarbeiter sind und wie die Firma der Gemeinschaft hilft.

Phase 3: Berichterstattung und Kommunikation

Aufbau des Berichts: Der Bericht über Nachhaltigkeit von GreenTech teilt sich in verschiedene wichtige Teile auf:

  • Start und Überblick: Was das Unternehmen unter Nachhaltigkeit versteht und wie es das angehen will.
  • Umweltschutz: Wie das Unternehmen Emissionen verringert, Energie spart und Müll reduziert.
  • Soziales Engagement: Infos zu Arbeitsverhältnissen, Vielfalt im Team und Projekten für die Gemeinschaft.
  • Unternehmensführung: Wie das Unternehmen geleitet wird und sich an faire Geschäftsregeln hält.
  • Zukunftspläne: Was das Unternehmen in den nächsten Jahren erreichen möchte.

Erstellung und Design: Der Bericht ist einfach und klar geschrieben, mit Infografiken, Diagrammen und Fallbeispielen, damit die Informationen leicht zu verstehen sind. GreenTech setzt auf Offenheit und Ehrlichkeit, indem es sowohl die Erfolge als auch die Schwierigkeiten zeigt.

Externe Prüfung: Bevor GreenTech den Bericht herausgibt, checkt eine andere Firma die Infos, um sicherzustellen, dass alles stimmt und vertrauenswürdig ist.

Phase 4: Veröffentlichung und Nachverfolgung

Veröffentlichung: Der endgültige Nachhaltigkeitsbericht kommt auf die Webseite des Unternehmens und wird durch soziale Netzwerke und Pressemeldungen geteilt, damit viele Menschen ihn sehen können.

Feedback und Gespräche: GreenTech beginnt Gespräche mit den Interessengruppen, um Meinungen zum Bericht zu hören und über weitere Verbesserungen und Projekte zu reden.

Ständige Verbesserung: GreenTech nimmt sich Rückmeldungen und Ergebnisse aus einer internen Prüfung der im Bericht festgelegten Ziele zu Herzen. Auf dieser Basis werden Pläne für weitere Schritte zur Steigerung der Nachhaltigkeit entwickelt.

Das Beispiel macht klar, wie eine Firma, genannt GreenTech Innovations, einen detaillierten Bericht über ihre Umweltfreundlichkeit schreiben kann. Dieser Bericht erklärt nicht nur, was sie jetzt erreicht hat, sondern auch, was sie in Zukunft tun will, um weiter umweltfreundlich zu sein.

Das Schreiben eines Nachhaltigkeitsberichts zeigt, was eine Firma für die Umwelt, die Gesellschaft und gute Unternehmensführung (ESG) tut. Ein klarer Bericht zeigt nicht nur, dass die Firma die Regeln einhält, sondern auch, wie ernst sie Nachhaltigkeit nimmt. Wir zeigen ein Beispiel von einer erfundenen Firma, "GreenTech Innovations", wie so ein Bericht gemacht wird und was drin steht.

Zukunft der Nachhaltigkeitsberichterstattung: Trends und Entwicklungen

Die Art, wie über Nachhaltigkeit berichtet wird, ändert sich immer wieder. Das liegt an neuen Erwartungen von der Gesellschaft, strengeren Regeln und besserer Technik. Die neuesten Trends und Aussichten zeigen, wie wichtig Nachhaltigkeit für Geschäfte geworden ist und wie man weiter versucht, klar zu machen, was Firmen für die Umwelt tun. Jetzt schauen wir uns an, welche großen Trends und Neuerungen bald wichtig werden für die Nachhaltigkeitsberichte.

Zusammenführung von Berichten

Ein wichtiger Trend ist die Entwicklung hin zu einem Bericht, der sowohl Geldsachen als auch nicht-finanzielle Themen (die mit ESG zu tun haben) in einem einzigen, zusammenhängenden Dokument zeigt. Das Ziel ist, klarer zu machen, wie die Nachhaltigkeitspläne einer Firma mit ihren Geldergebnissen zusammenhängen, sodass alle, die sich dafür interessieren, ein vollständiges Bild von der Leistung der Firma bekommen. Solche Berichte zeigen, wie Nachhaltigkeit Teil der Hauptgeschäftsstrategie ist und helfen bei besseren Entscheidungen.

Digitales Berichten und Verwendung von Daten

Digitalisierung wird immer wichtiger, wenn es um Nachhaltigkeitsberichte geht. Durch digitale Plattformen und Werkzeuge, wie auch Künstliche Intelligenz für das Sammeln und Analysieren von Daten, kann man Nachhaltigkeitsdaten genauer und schneller erfassen. Digitale Techniken machen es leichter, an Infos zu Nachhaltigkeit zu kommen und sie zu vergleichen. Außerdem helfen sie dabei, diese Infos in die Planung und Entscheidungen von Firmen einfließen zu lassen.

Fokus auf die Berichterstattung zum Klima

Mit dem Klimawandel als einer großen weltweiten Herausforderung wird das Berichten über das Klima immer wichtiger. Firmen sollen immer genauer erklären, welche Risiken und Pläne sie wegen des Klimas haben und was für Auswirkungen ihre Arbeit darauf hat. Dazu gehört auch, dass sie sagen, wie viel Treibhausgase sie ausstoßen, was sie gegen den Klimawandel tun wollen und wie gut sie darauf vorbereitet sind, wenn das Klima sich ändert. Die Gruppe "Task Force on Climate-related Financial Disclosures" (TCFD) hat dazu schon wichtige Regeln gemacht, die immer mehr Firmen und Behörden benutzen.

Nachhaltigkeit als Dialog

Das Erstellen von Nachhaltigkeitsberichten wird immer mehr zu einem Gespräch. Firmen reden jetzt mit den Leuten, die ein Interesse haben (Stakeholder), um besser zu verstehen, was diese erwarten und darauf einzugehen. Dieses Gespräch kann auf verschiedene Weisen stattfinden, zum Beispiel durch Workshops, Umfragen oder über soziale Netzwerke. Wenn man alle mitreden lässt, werden die Infos klarer und das Vertrauen größer. So können Firmen ihre Pläne und Berichte besser auf die Wünsche der Stakeholder abstimmen.

Weltweite Normen und Angleichung

Ein neuer Trend ist, dass man überall auf der Welt die gleichen Regeln für Nachhaltigkeitsberichte will. Weil es so viele verschiedene Arten gibt, wie man berichtet, versuchen verschiedene Gruppen, die Regeln anzugleichen. So sollen die Berichte überall gleich sein und man kann sie besser vergleichen. Eine Gruppe, das International Sustainability Standards Board (ISSB), will Grundregeln für alle machen, damit die Berichte weltweit gleich und vergleichbar sind.

Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass es bei den Nachhaltigkeitsberichten immer mehr Zusammenarbeit gibt. Man setzt auf digitale Mittel, sucht den Austausch und verwendet einheitliche Methoden.