CO₂-Fußabdruck: Bedeutung und Strategien zur Reduzierung

In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der CO₂-Fußabdruck. Doch was versteht man genau unter diesem Begriff und warum ist er für Unternehmen sowie Individuen von Bedeutung? In diesem Blogbeitrag gehen wir diesen Fragen auf den Grund und zeigen auf, wie man den CO₂-Fußabdruck reduzieren kann.

CO₂-Fußabdruck: Definition und Erklärung

Der CO₂-Fußabdruck zählt alle Kohlendioxid-Emissionen (CO₂), die Menschen durch ihre Handlungen, alleine oder zusammen, verursachen. Er zeigt, wie stark wir zum Treibhauseffekt und zur Erderwärmung beitragen. Dieser Fußabdruck kommt von vielen Dingen, wie dem Verbrennen von Öl, Kohle oder Gas für Energie und Transport, dem Herstellen und Wegwerfen von Produkten, sowie von der Landwirtschaft und der Nutzung des Bodens.

CO₂ ist das bekannteste, aber nicht das einzige Gas, das die Erde wärmer macht. Andere Gase wie Methan (CH4), das entsteht bei der unvollständigen Verbrennung, Lachgas (N2O) und Gase mit Fluor haben auch einen starken Effekt. CO₂ spielt eine große Rolle, weil es viel davon gibt und es lange in der Luft bleibt, obwohl es farb-, geruch- und geschmacklos ist und ein gefährliches Atemgift darstellen kann. Wenn man über den CO₂-Fußabdruck spricht, rechnet man oft in Tonnen CO₂-Äquivalent (Tonnen Co2e), ein internationaler Standard, der durch das Kyoto-Protokoll gefördert wird. Das macht man, um die Effekte von allen diesen Gasen zusammenzufassen.

In Europa variiert der CO₂-Fußabdruck pro Kopf stark zwischen den Ländern, liegt jedoch im Allgemeinen zwischen etwa 5 und 15 Tonnen CO₂-Äquivalent pro Jahr, abhängig von Lebensstandard, Energiequellen und Industriestruktur des jeweiligen Landes.

Arten des CO₂-Fußabdrucks in Unternehmen

In der Welt der Unternehmen ist der CO₂-Fußabdruck sehr wichtig, um zu sehen und zu steuern, wie sie die Umwelt beeinflussen. Um gute Wege zu finden, diese Emissionen zu verringern, muss man die verschiedenen Typen des CO₂-Fußabdrucks kennen, die es in einem Unternehmen geben kann. Die Berechnung des Co2-Fußabdrucks lässt sich gemäß der ISO-Norm 14064 sowie der Richtlinien des Greenhouse Gas Protocols (zur Richtlinie) in drei Kategorien einteilen: Scope 1, Scope 2 und Scope 3.

Scope 1: Direkte Emissionen

Scope-1-Emissionen sind Schadstoffe, die direkt von Sachen kommen, die eine Firma selbst hat oder über die sie bestimmt. Wie zum Beispiel, wenn Autos der Firma oder Heizungen im Gebäude Treibstoff verbrennen. Das umfasst alle direkten CO₂-Schadstoffe, die bei der Arbeit der Firma entstehen. Firmen achten zuerst auf diese Art von Emissionen, wenn sie versuchen, weniger CO₂ auszustoßen.

Ein Beispiel für Scope 1 Emissionen finden wir bei einem Logistikunternehmen. Dieses besitzt LKWs. Diese LKWs fahren durchs Land und verwenden Diesel. Wenn Diesel verbrennt, kommt CO₂ raus und geht in die Luft. Auch CO₂, das von einem Generator des Unternehmens kommt, gehört zu den Scope 1 Emissionen.Dieser Generator wird verwendet, wenn der Strom ausfällt, um sicherzustellen, dass weiterhin Strom vorhanden ist. Ein weiteres Beispiel sind die Emissionen, die von der Heizung des Unternehmens kommen. Diese Heizung hält die Büros und Lagerhallen warm. All diese direkten Emissionen zählen zu Scope 1, weil sie direkt durch die Tätigkeiten des Unternehmens entstehen.

Scope 2: Indirekte Emissionen aus bezogener Energie

Scope-2-Emissionen kommen von der indirekten Energie, die ein Unternehmen nutzt, wie zum Beispiel Strom, Wärme oder Dampf. Diese Emissionen entstehen nicht direkt im Unternehmen, aber sie sind trotzdem das Ergebnis der Geschäftsaktivitäten. Es kommt sehr darauf an, wie der bezogene Strom oder die Wärme produziert wird. Wenn ein Unternehmen auf erneuerbare Energien umsteigt, kann das die Scope-2-Emissionen stark reduzieren.

Ein leicht verständliches Beispiel für Scope-2-Emissionen ist eine Fabrik, die ihren ganzen benötigten Strom aus dem allgemeinen Stromnetz bekommt. Der Strom für die Maschinen und Anlagen kommt häufig aus Kraftwerken, die mit fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Gas laufen.Die CO₂-Emissionen, die entstehen, wenn der Strom produziert wird, den ein Unternehmen nutzt, zählen zu den sogenannten Scope-2-Emissionen. Ein Beispiel dafür sind Bürogebäude, die mit Strom aus nicht-erneuerbaren Quellen geheizt und gekühlt werden. Die Emissionen, die dabei entstehen, gehören auch zu den Scope-2-Emissionen. Diese Art von Emissionen bezieht sich also auf indirekte CO₂-Emissionen, die dadurch entstehen, dass das Unternehmen Energie verbraucht.

Scope 3: Andere indirekte Emissionen

Scope-3-Emissionen sind die größte Art von Schadstoffen, die ein Unternehmen indirekt verursacht. Sie kommen von überall in der Lieferkette, also nicht nur direkt von der Firma selbst. Das schließt Schadstoffe ein, die bei der Produktion von Materialien und Waren gemacht werden, die eine Firma kauft, durch Dienstleistungen, durch das Benutzen und Wegwerfen der Produkte, durch Dienstreisen, die täglichen Wege der Mitarbeiter zur Arbeit und zurück, und auch durch Schadstoffe, die durch das Geld entstehen, das die Firma investiert.

Scope-3-Emissionen sind oft die größte Menge an CO₂-Schadstoffen, die eine Firma verursacht, und sie bieten auch die größte Chance, diese zu senken. Aber es ist am schwierigsten, sie genau festzustellen und zu beeinflussen, weil sie von den Aktivitäten von anderen Firmen und der ganzen Lieferkette abhängen.

Beschaffung von Materialien – Ein Hersteller von Kleidung kauft Stoffe, die im Ausland gemacht werden. Die CO₂-Schadstoffe, die bei der Herstellung dieser Stoffe rauskommen, auch die Energie, die dafür gebraucht wird, und der Transport der Stoffe zum Hersteller, zählen zu den Scope-3-Emissionen.

Geschäftsreisen – Die Mitarbeiter eines Beratungsunternehmens müssen für Treffen mit Kunden oft fliegen oder weit mit dem Auto fahren. Die Schadstoffe, die durch diese Reisen in die Luft kommen, gehören zu den Scope-3-Emissionen der Firma.

Nutzung und Entsorgung von Produkten – Wenn ein Hersteller von Elektronik seine Geräte überall auf der Welt verkauft, entstehen Emissionen durch den Strom, den diese Geräte über ihre Lebenszeit verbrauchen, und auch, wenn sie am Ende weggeworfen werden. Diese Emissionen zählen auch zu den sogenannten Scope-3-Emissionen

Fahrten der Mitarbeiter zur Arbeit und zurück – Diese täglichen Fahrten setzen Schadstoffe frei. Auch wenn eine Firma das nicht direkt kontrollieren kann, zählen diese Ausstöße zu den Emissionen, die als Scope 3 bekannt sind. Alternativ könnten öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden.

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Scope-3-Emissionen in einem Tool messen

Überprüfen Sie die CO₂-Emissionen Ihrer externer Partner und Lieferketten in dem Supply-Chain Tool der lawcode Suite.

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Das Treibhauspotenzial für Unternehmen

Das Treibhauspotenzial oder Global Warming Potential, kurz GWP (zur Website der europäischen Kommission) ist ein Maß dafür, wie viel ein bestimmtes Treibhausgas (THG) im Vergleich zu Kohlendioxid (CO₂) zur Erderwärmung über einen festgelegten Zeitraum beiträgt. Dieses Prinzip ist sehr wichtig für Unternehmen, weil es ihnen hilft, zu verstehen und zu vergleichen, wie unterschiedliche Emissionen den Klimawandel beeinflussen. Wenn sie wissen, wie stark verschiedene Gase zur Erderwärmung beitragen, können sie bessere Pläne machen, um ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren. Dies zu verstehen und zu berücksichtigen ist ein wichtiger Teil, um Strategien für weniger Umweltschäden zu entwickeln und über ihre Nachhaltigkeitsbemühungen zu berichten.

Bedeutung des Treibhauspotenzials

Für Unternehmen bedeutet das Verwalten von Treibhausgasemissionen nicht nur, die CO₂-Emissionen zu senken, sondern auch die von anderen Gasen wie Methan (CH4), Lachgas (N2O) und Gasen, die stärker wirken als CO₂. Zum Beispiel wirkt Methan über 100 Jahre gerechnet 28-36 mal stärker auf die Erderwärmung als CO₂. Das heißt, Methan heizt die Atmosphäre viel mehr auf als die gleiche Menge CO₂.

Strategien zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks in Unternehmen

Um wirklich weniger CO₂ auszustoßen, müssen Firmen zuerst herausfinden, wie viel CO₂ sie in drei verschiedenen Bereichen freisetzen. Dann können sie genaue Pläne machen, um direkt dort anzusetzen, wo ihre Emissionen herkommen. Das kann heißen, dass sie ihre Arbeitsweisen verbessern, mehr Energie sparen, auf erneuerbare Energiequellen umsteigen, Transportwege wählen, die besser für die Umwelt sind, und mit ihren Zulieferern arbeiten, um die Emissionen in der ganzen Produktionskette zu senken.

Wenn Unternehmen sich auf die verschiedenen Arten des CO₂-Fußabdrucks konzentrieren, helfen sie nicht nur dem Klimaschutz. Oft verbessern sie auch ihre Arbeitsweise und sparen auf lange Sicht Geld.

Anwendungsbereiche im Unternehmenskontext

  1. Emissionsinventar und -management: Firmen verwenden das Konzept des Treibhauspotenzials, um genau aufzulisten, welche und wie viel Treibhausgase sie ausstoßen. Dazu rechnen sie alle ihre Emissionen in CO₂-Äquivalente um, basierend darauf, wie stark jedes Gas zur Erderwärmung beiträgt. So können sie verstehen, wie stark sie insgesamt das Klima beeinflussen, und entscheiden, wo sie am besten ansetzen, um ihre Emissionen zu senken.
  2. Nachhaltigkeitsberichterstattung: Im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung offenbaren Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen, um Stakeholdern gegenüber Transparenz zu zeigen. Die Verwendung von GWP-Werten ermöglicht es, diese Informationen in einem standardisierten Format darzustellen, was den Vergleich zwischen Unternehmen und Industrien erleichtert.
  3. Erarbeiten von Strategien zur Emissionsminderung: Wenn Unternehmen das Treibhauspotenzial verstehen, können sie gute Pläne machen, um ihre Treibhausgasemissionen zu senken. Indem sie sich auf die Gase mit dem stärksten Effekt auf die Erderwärmung konzentrieren, können sie ihre negativen Einflüsse auf die Umwelt stark reduzieren, auch wenn die Gesamtmenge der Emissionen relativ klein ist.
  4. Mitmachen am Kohlenstoffmarkt: Firmen, die mit Rechten zum Ausstoß von Schadstoffen handeln oder Ausgleich für ihren CO₂-Ausstoß zahlen, nutzen GWP-Werte (Globales Wärmepotenzial). Damit können sie unterschiedliche Maßnahmen, um Emissionen zu senken oder auszugleichen, miteinander vergleichen. So sorgen sie dafür, dass ihr Geld für den Klimaschutz auch wirklich sinnvoll eingesetzt wird und vergleichbare Vorteile bringt. Dabei spielt das Verständnis der Rolle von Kohlenstoff und Sauerstoff in der Atmosphäre eine zentrale Rolle, da diese beiden Elemente wesentlich zum Treibhauseffekt und damit zur globalen Erwärmung beitragen.

Bedeutung des CO₂-Fußabdrucks für Unternehmen

Der CO₂-Fußabdruck eines Unternehmens zeigt alle Kohlendioxidemissionen, die es direkt oder indirekt durch seine Tätigkeiten verursacht. Dieser Wert ist wichtig, um zu sehen, welche Auswirkungen das Unternehmen auf die Umwelt hat.

Umweltverantwortung und Klimaschutz

Der Klimawandel ist ein großes Problem, und Firmen spielen eine wichtige Rolle dabei, weniger schädliche Gase in die Luft zu lassen. Wenn sie herausfinden, wie viel CO₂ sie ausstoßen und dann diese Menge reduzieren, tun sie etwas Gutes für das Klima. Das ist nicht nur richtig und wichtig, weil es das Richtige ist, sondern auch, weil Kunden, Geldgeber und alle Menschen das von ihnen erwarten.

Regulatorische Anforderungen und Compliance

Überall auf der Welt kommen mehr Regeln, die sagen, dass Firmen weniger Schadstoffe in die Luft lassen sollen. Firmen müssen herausfinden, wie viel CO₂ sie ausstoßen und was sie tun können, um das zu reduzieren. So halten sie sich an die Gesetze und können Strafen vermeiden. Oft müssen sie melden, wie viel sie in die Luft pusten und sich Ziele setzen, um weniger zu verursachen.

Finanzielle Einsparungen und Effizienzsteigerung

Das Checken und Reduzieren des CO₂-Ausstoßes ist wichtig, um Risiken zu bewältigen. Firmen, die das früh machen, sind auf neue Regeln besser vorbereitet. Sie können auch Probleme, die durch Klimaveränderungen entstehen – wie sehr schlechtes Wetter oder zu wenig Rohstoffe –, leichter handhaben. Es ist wichtig für eine Firma, sich auf eine Zukunft vorzubereiten, in der weniger CO₂ in die Luft kommt, um auch später erfolgreich zu bleiben.

Reputation und Marktpositionierung

Wenn eine Firma wenig CO₂ ausstößt, wirkt sie besser auf andere und kann dadurch einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz haben. Kunden, die auf die Umwelt achten, mögen eher Produkte und Dienste von Firmen, die sich für den Schutz des Klimas einsetzen. Das kann dazu führen, dass Kunden treu bleiben und die Firma auf neuen Märkten erfolgreich wird. Außerdem wählen immer mehr Investoren und Geschäftspartner Firmen aus, die beweisen können, dass sie umweltfreundlich sind.

Risikomanagement und Zukunftsfähigkeit

Das Überprüfen und Reduzieren des CO₂-Ausstoßes ist ein wichtiger Teil der Risikokontrolle. Firmen, die das früh angehen, sind besser auf künftige Änderungen bei den Regeln vorbereitet. Sie können auch Probleme, die durch Klimaveränderungen kommen – wie zum Beispiel sehr schlechtes Wetter oder knappe Rohstoffe –, besser bewältigen. Es ist wichtig, dass sich eine Firma auf eine Zukunft einstellt, in der weniger CO₂ ausgestoßen wird, um auch weiterhin erfolgreich zu sein.

Wie Unternehmen ihren CO₂-Fußabdruck verkleinern und errechnen

Das Verringern des CO₂-Fußabdrucks bringt für Unternehmen nicht nur Umweltvorteile, sondern kann auch Geld sparen, Probleme mit Vorschriften vermeiden und das Ansehen verbessern. Um diese Vorteile zu nutzen, müssen Firmen zuerst genau ausrechnen, wie groß ihr ökologischer Fußabdruck ist. Danach müssen sie gute Pläne machen, um diese Emissionen zu reduzieren.

Errechnung des CO₂-Fußabdrucks

  1. Datenerfassung: Um zu berechnen, wie viel CO₂ eine Firma freisetzt, muss man zuerst alle wichtigen Daten sammeln. Das umfasst Emissionen von Sachen, die die Firma selbst verwendet oder kontrolliert (Scope 1), Emissionen, die dadurch entstehen, dass die Firma Strom nutzt, der anderswo produziert wird (Scope 2), und alle weiteren Emissionen, die durch die Produktion und alles, was damit zusammenhängt, entstehen (Scope 3).
  2. Anwendung von Emissionsfaktoren: Nachdem man alle Daten gesammelt hat, benutzt man Emissionsfaktoren, um herauszufinden, wie viel Emissionen jede Tätigkeit verursacht. Diese Faktoren ändern sich, je nachdem, woher die Emissionen kommen und um welche Art von Emissionen es geht. Oft findet man sie in Datenbanken, die es in verschiedenen Ländern oder sogar weltweit gibt.
  3. Berechnung und Zusammenführung: Die Daten und Informationen über Emissionen helfen dabei, die Gesamtmenge der Emissionen zu berechnen. Firmen verwenden spezielle Programme oder holen sich Hilfe von Beratungsfirmen, um diese Rechnungen zu machen. So stellen sie sicher, dass sie wirklich alle Emissionen beachten.

Verkleinerung des CO₂-Fußabdrucks

  1. Effizienz erhöhen: Mehr Energie zu sparen in allen Teilen der Firma hilft sehr dabei, weniger CO₂ auszustoßen. Das kann man schaffen, indem man Technik verbessert, Abläufe klüger macht und die Mitarbeiter besser darüber informiert, wie es geht.
  2. Wechsel zu erneuerbaren Energien: Wenn man erneuerbare Energiequellen wie Wind-, Solar- oder Wasserkraft nutzt, um Strom zu machen, kann man die Emissionen, die nicht direkt entstehen, deutlich senken.
  3. Verbesserung der Lieferkette: Firmen können den Ausstoß von Emissionen, über die sie nicht direkt bestimmen, reduzieren, indem sie Hand in Hand mit ihren Zulieferern arbeiten. Sie können zum Beispiel Zulieferer wählen, die auf die Umwelt achten, den Ausstoß verringern, indem sie Sachen von näher dran kaufen, und dazu beitragen, dass mehr recycelt und Sachen wieder verwendet werden.
  4. Förderung nachhaltiger Mobilität: Weniger Geschäftsreisen und das Nutzen von umweltfreundlichen Transportwegen für die Mitarbeitenden können die Emissionen, die nicht direkt von der Firma kommen (Scope-3), und auch die, die direkt entstehen (Scope-1), senken.
  5. CO₂-Ausgleich: Auch wenn es am besten ist, Emissionen direkt zu reduzieren, können Firmen auch Geld in Projekte investieren, die helfen, die Wirkung ihrer verbleibenden Emissionen auszugleichen. Das kann das Pflanzen von Bäumen sein, der Gebrauch von erneuerbaren Energien oder andere Maßnahmen, um das Klima zu schützen.

Wenn Firmen verschiedene Wege einschlagen, können sie ihren CO₂-Ausstoß stark verringern und damit gegen die globale Erderwärmung ankämpfen. Es ist wichtig, den CO₂-Fußabdruck immer wieder zu berechnen und zu senken. Man sollte regelmäßig prüfen und Anpassungen vornehmen, um mit neuen Technologien, Veränderungen am Markt und neuen Vorschriften mithalten zu können.

Herausforderungen und Chancen

Wenn Firmen das Treibhauspotenzial beachten, stehen sie vor Herausforderungen, aber es ergeben sich auch Möglichkeiten. Es ist herausfordernd, weil die Berechnungen kompliziert sind und man immer die neuesten und genauesten GWP-Werte braucht. Die Möglichkeiten liegen darin, die Umweltbilanz zu verbessern, das Bild der Firma aufzupolieren und Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu gewinnen, indem man aktiv für das Klima handelt.

Das Treibhauspotenzial zeigt Firmen, wie sie zur Erderwärmung beitragen und was sie dagegen tun können. Mit guter Planung und bestimmten Maßnahmen können sie ihre Ausstoßung von Treibhausgasen reduzieren. Das hilft, unseren Planeten zu schützen.

Fazit

Der CO₂-Fußabdruck eines Unternehmens zeigt, wie stark es die Umwelt beeinflusst und ist wichtig für eine umweltfreundliche Unternehmensführung. Diese Kennzahl ist mehr als nur eine Zahl. Sie zeigt, wie effizient ein Unternehmen arbeitet, welche Materialien und Energiequellen es wählt und wie ernst es Nachhaltigkeit nimmt. Heutzutage achten Kunden, Investoren und Behörden mehr denn je auf Umweltschutz. Daher ist der CO₂-Fußabdruck ein wichtiges Maß, um zu beurteilen, wie gut ein Unternehmen dabei abschneidet.

Wenn Firmen ihren CO₂-Ausstoß aktiv senken, können sie in Sachen Umweltschutz Spitzenreiter werden und so einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz haben (product carbon footprint). Das umfasst den Wechsel zu erneuerbaren Energien, sparsameren Einsatz von Materialien, das Fördern der Wiederverwendung von Rohstoffen und Einsatz von Wegen, um weniger Emissionen zu produzieren. Diese Schritte sparen nicht nur Geld, weil weniger Energie verbraucht wird und die Abläufe besser laufen, sondern sie machen die Firma auch beliebter bei den Leuten. Kunden, die Wert auf Umweltschutz legen, mögen das besonders, was sie der Firma treuer macht.

Ein wichtiger Aspekt ist auch, wie Firmen mit Risiken umgehen. Firmen, die genau auf ihren CO₂-Ausstoß achten und ihn verringern, sind besser auf künftige Umweltregeln und höhere Kosten für CO₂-Emissionen eingestellt. Sie können auch Probleme, die durch Klimaveränderungen kommen – wie etwa Schwierigkeiten in der Lieferkette wegen extremen Wetters –, besser bewältigen. Wenn eine Firma ihren CO₂-Fußabdruck bei der Planung berücksichtigt, kann sie schneller auf neue Gesetze und Trends im Markt reagieren. Das hilft der Firma, langfristig zu überleben und erfolgreich zu bleiben.

Es ist sehr wichtig, dass Firmen Verantwortung zeigen. Wenn sie weniger CO₂ ausstoßen, tun sie viel für den Klimaschutz überall auf der Welt. Sie unterstützen so auch die Ziele des Pariser Abkommens. Das beweist, dass sie sich um die Gesellschaft kümmern. Dadurch verbessern sie auch ihre Beziehung zu anderen wichtigen Leuten oder Gruppen und sorgen für eine bessere Zukunft für die kommenden Generationen.

Der CO₂-Fußabdruck eines Unternehmens ist heute sehr wichtig. Er hat große Auswirkungen auf die Umwelt, die Gesellschaft und die Wirtschaft. Firmen, die ihren CO₂-Fußabdruck wirklich verringern wollen, stehen oft ganz vorne, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Sie tun nicht nur etwas Gutes für ihre Finanzen, sondern machen auch die Welt ein bisschen besser und fairer.